Praxis für Diplom Dental Hygiene. Sind Ihre Zähne in kompetenten Händen?
Fragen Sie nach einer Diplom Dental Hygienikerin.

Erste Praxis für Diplom Dental Hygiene in München

München, 3.3.2013 – Die erste deutsche Praxis für Diplom Dental Hygiene hat ihren Sitz in München.

Inhaberin Beate Gatermann hatte sich zuvor jahrelang dafür eingesetzt, sich selbständig machen zu können. Denn während es im europäischen Ausland die Regel ist, dass Diplom Dental Hygienikerinnen in eigenen Praxen arbeiten, ist dies in Deutschland nicht üblich. Dass Beate Gatermann es dennoch kann, liegt an ihrer außergewöhnlich hohen Ausbildungsstandard und langjährigen Berufserfahrung.

Gatermann hat einen amerikanischen Abschluss lizenziert mit einem Staatsexamen (RDH), sowie einen Schweizer Diplom als Diplom Dental Hygienikerin HF und arbeitet daher auch international gesehen auf höchstem Niveau. Das ist in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Hierzulande arbeiten in Zahnarztpraxen viele angebliche Dental Hygienikerinnen, die oftmals lediglich nur auf eine mehrtägige Kammer-Zusatzfortbildung mit Fernfortbildung zurückgreifen können. Diplom Dental Hygienikerinnen wie Gatermann haben im Ausland hingegen ein Minimum von 3500 Stunden spezifisch ausschließlich auf die Dentalhygiene ausgerichteter Studiengang mit Staatsexamen und Diplomabschluss absolviert, den Deutschland frühestens 2016 über einen Bachelor of Science Studiengang in Dental Hygiene anbieten wird.

Abgerechnet wird von deutschen Zahnärzten in der Regel ohne Rücksicht auf die Güte der Ausbildung ihrer Mitarbeiterinnen – oftmals ein deutlich überhöhter Satz. Während etwa eine Behandlung in der Schweiz umgerechnet 200 Euro kostet, kostet dies hierzulande zum Teil das Doppelte schon allein für eine Professionelle Zahnreinigung, der die Profession fehlt. International gesehen ist die Dental Hygiene in Deutschland damit am teuersten. Anders sieht es in der Praxis für Diplom Dental Hygiene von Beate Gatermann aus. Sie hält sich an das europäische Preisniveau von ca. 130 Euro pro Behandlung, wobei sie mit ihrer profundere Behandlung gleichzeitig eine präventiven Parodontitis Therapie anbietet.

Dass bei der Dental Hygiene vieles im Argen ist, liegt daran, dass der Beruf der Diplom Dental Hygienikerin in Deutschland bislang nicht staatlich anerkannt ist. Die Zahnheilkunde ist in Deutschland das einzige Berufsfeld, das keinen sogenannten paramedizinischen Berufszweig toleriert. Das ist anachronistisch, denn andere paramedizinische Berufe wie Röntgenassistentin, Diätassistentin, Hebamme oder Physiotherapeutin und viele andere Berufe sind teilweise seit Jahrhunderten existent und aus dem humanmedizinischen Sektor nicht mehr wegzudenken. Der Beruf der Diplom Dental Hygienikerin wurde vor über 100 Jahren in den USA gegründet. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.ddhv.de oder www.dentalhygienists.de.

Neben ihrer Arbeit in der eigenen Praxis setzt sich Gatermann deshalb dafür ein, dass die Diplom Dental Hygiene in der Deutschen Parodontologie zur Selbstverständlichkeit wird. “Es geht dabei um etwa 20.000 neue Arbeitsplätze”, sagt Gatermann.

Gatermanns Arbeit in ihrer eigenen Praxis genügt höchsten Ansprüchen. So achtet sie penibel auf Hygiene. Sie verwendet für jeden Patienten ausschließlich sterilisierte Instrumente und auch sterile Prophylaxeköpfe. Gatermann sagt: “Ich habe bislang sehr wenige Praxen gesehen, die das richtig handhaben, denn diese Prophylaxeköpfe sind teuer, weshalb sie meist leider nur desinfiziert werden.”

Auch sonst legt Gatermann sich die Latte hoch: Modeerscheinungen wie etwa das Bleichen von Zähnen macht sie nicht mit. In ihren Augen sollten Patienten das Geld besser in die Präventive Parodontitis Therapie investieren, die ausschließlich von gut ausgebildeten Diplom Dental Hygienikerinnen angeboten wird. Ohnehin würden die Zähne des Patienten bei dieser Behandlung durch die professionelle Entfernung von Belägen heller.

Dieser persönliche Vorstoß ist nicht übertragbar auf andere. Er muss von jedem Einzelnen erneut vor Gericht durchgesetzt werden und zwar so lange, bis das entsprechende Berufsbild in Dental Hygiene per Verordnung durch das Bundesministerium entschieden ist. Der letzte vergebliche Versuch bis in die oberste Instanz kostete 250 000 Euro.

Veröffentlicht durch:
Beate Gatermann, RDH USA, RDH CH
Veit-Pogner-Str. 23
81927 München
Tel: 089- 91 24 42
www.dentalhygienepraxis.de
b.gatermann@dentalhygienepraxis.de